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Karla Bergmann

Ich möchte mit meinen Büchern Sachverhalte und insbesondere Missstände in den Fokus rücken, denen meines Erachtens in der öffentlichen Wahrnehmung zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Häufig könnten mit kleinen Korrekturen erhebliche Verbesserungen erzielt werden.
Ich habe die Form von Krimis gewählt und mich um eine humorvolle Sprache bemüht. Aber es ging mir nie vorrangig um Unterhaltung. Meine Bücher sind keine Thriller. Sie sollen mit einem Augenzwinkern zum Nachdenken anregen.
Natürlich kann ich nur aus meinen Erfahrungen schöpfen, die allerdings aufgrund meines Alters recht umfangreich sind. Ich bin stets mit offenen Augen durchs Leben gegangen, habe  Vorkommnisse hinterfragt und nach Ursachen und Erklärungen gesucht.

Meine Erfahrungen aus dem Berufsleben beschränken sich auf das Hochschulwesen. Dort werden jedoch wichtige Weichen gestellt für die Entwicklung eines Landes.
Ich gelangte mehr und mehr zu der Erkenntnis, dass sich an den Strukturen im deutschen Hochschulwesen etwas ändern muss, wenn das Land im internationalen Maßstab nicht weiter zurückfallen soll. Eine Entwicklung zum Besseren ist kein Automatismus.
Wünschenswert wären aus meiner Sicht unter anderem bessere Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, mehr Transparenz  bei
Stellenbesetzungen, insbesondere bei Berufungsverfahren, sowie interne  Anlaufstellen bei Mobbing und Schikanen.

Ich bin in der DDR aufgewachsen und empfinde es mittlerweile als nur schwer erträglich, dass die Haltung der Ossis zu den verschiedensten Themen ständig von Leuten analysiert und kommentiert wird, deren Sichtweise durch die Medien in den alten Bundesländern geprägt ist.
Diese Voreinstellung der Meinungsmacher trägt nach meiner Einschätzung dazu bei, dass die Lebensleistung der ehemaligen DDR-Bürger, auch an den Universitäten und Hochschulen, von westlicher Seite wenig oder nicht gewürdigt wird. Und sie hat dazu geführt, dass die Ossis heute in der Professorenschaft der Bildungseinrichtungen der neuen Bundesländer sowie in Führungspositionen generell unterrepräsentiert sind.
Mit den Helden in meinen Büchern möchte ich den Ossis eine Stimme verleihen.

Meine Bücher

Lebenserfahrungen

1950er:  Glückliche Kindheit in einem Bergstädtchen im Osten Deutschlands

1960er:  Schulbildung und Berufsausbildung, u. a. in einer Internatsschule

1970er:  Studium, Forschungsstudium mit Promotion, erste Assistentenstelle, Eheschließung, Wechsel an andere Uni für eine gemeinsame Wohnung

1980er: Geburten der beiden Kinder, Freistellung und verkürzte Arbeitszeit (ausschließlich Lehre) zur Betreuung der Kinder, Erarbeitung einer Habilitationsschrift

1990er: Berufung als Professorin, Ausbau internationaler Forschungskontakte, Ausbau des Lehrangebotes des Fachgebietes sowie von Beratungsangeboten

2000er: Verantwortung für Umstellung des Lehrangebotes des Institutes auf konsekutive Studiengänge, Mitglied im Senat der Universität sowie in verschiedenen Fachgremien Deutschlands, Gründung eines Fördervereins zur Studierendenwerbung

„Garteln“ ist eines meiner Hobbys. Meinen Garten habe ich seit 1996 auf einer Fläche von etwa 750 m2 angelegt. Dabei verwende ich gern heimische Pflanzen.

Impressionen aus meinem Garten